Montag, 28. Februar 2011
In jedes Fenster
Traum- und tatenschwer bin ich beladen
flüchte ohne ziel in diese nacht
sperr mir dein gesicht in jedes fenster
weil das ungern bleiben will
stumm und lichterlos liegt dein geheimnis
irgendwo da draußen in der welt
sperr die augen auf, so lang ich suche
auf meiner suche

du bleibst mir seltsam unbekannt
auf deinen stundenschweren reisen
streust du bilder aus wie sand
mit leerem kopf und kalten füßen
lauf ich los und greif danach
mit beiden händen

plan- und atemlos, auf leisen sohlen
flüchte ich neben dir in diese nacht
zeichne dein gesicht in jedes fenster
in alle fenster

du bleibst mir seltsam unbekannt
auf deinen stundenschweren reisen
streust du bilder aus wie sand
mit leerem kopf und kalten füßen
lauf ich los und greif danach
mit beiden händen

an diesen tag verlier ich keine fragen
verlier ich nichts, was morgen fehlt und wartet
an diesen tag verlier ich keine fragen
oder irgendwas, das morgen fehlt
und klopft und klopft und klopft

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